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EINER TANZT IMMER AUS DER REIHE

Aktualisiert: 25. Nov. 2022

Genre: Dramödie


JOHANN JUNGE, ein 69jähriger Verlags-Unternehmer aus Hamburg wacht nach einem Schlaganfall partiell gelähmt in einer Seniorenresidenz für Betuchte auf. Johann ist empört: Er gehört doch noch nicht zu den Oldies! Doch er muss sich fürs Erste fügen, nicht zuletzt auf Druck seiner Kinder. Johann wird schnell depressiv, fühlt sich abgeschoben und ungebraucht. Nur dank der Freundschaft zu der älteren ELISABETH (Lisa), einer früher sehr berühmten Tänzerin, fasst er langsam wieder neuen Lebensmut.


Johann, der in seinem Berufsleben nie Zeit fürs Tanzen hatte, aber es schon immer ausprobieren wollte, lässt sich durch die blumigen Erzählungen aus Lisas Jugend zu der Gründung einer Tanzgruppe animieren. Und sehr viele Residenzler, denen auch langweilig ist, wollen mitmachen! Um sein neues Ziel erreichen zu können, nimmt Johann sogar an der Bewegungstherapie teil, die er vorher vehement abgelehnt hatte. Dabei lernt er die ungarische Therapeutin ANITA kennen, die später seine Tanzpartnerin wird.


Doch als Johann mit seiner, wie er glaubt, brillanten Idee einer Tanzgruppe zur Verwaltung geht, wird er freundlich, aber bestimmt abgewiesen. Die Residenz sei ein Ort der Ruhe und Erholung und nicht von Remmidemmi. Dieses Nein zu akzeptieren, fällt dem streitbaren Johann sehr schwer. Deshalb

gründet er die Tanzgruppe heimlich. Die Tanzerei in einem ungenutzten Teil des Gebäudes hat allerdings bald ein Ende, als HANNA, die sich in Johann verguckt hat, von diesem aber abgewiesen wurde, die Truppe verrät.


Es folgt ein Streit zwischen der Verwaltung, den Familienangehörigen und den Bewohnern, die das lieb gewonnene Tanzvergnügen nicht aufgeben wollen. Natürlich gewinnt letztlich die Verwaltung, die Tanzerei muss also aufhören. Aber sie hört nur so lange auf, bis einer der Bewohner Walzermusik erklingen lässt und die Tanzwilligen in den Fluren treibt, wo sie zu der Melodie dahin schweben. Es folgt das endgültige Aus, die Verwaltung droht sogar mit Rauswurf.


Johann rebelliert. Nach einigem Hin und Her muss er aber einsehen, dass es keinen Sinn hat. Deshalb beschließt er, ein Haus mit großem Saal zu kaufen. Und es gelingt! Alle „Tänzer“ geben etwas von ihrem Geld in den großen Sammeltopf und schon bald steht einem Umzug in eine schöne große Villa in Hamburg Blankenese nichts mehr im Weg. Die Tanztruppe hat ein neues Zuhause gefunden, alles scheint auf ein Happy-End zuzusteuern. Doch dann erleidet Johann einen zweiten Schlaganfall.


Der Film erzählt auf humorvolle Weise davon, wie ein selbstbestimmter, aktiver Mensch, aus seinem gewohnten Leben unerwartet herausgerissen, der gutmeinenden Fürsorge von anderen ausgeliefert ist. Diese Dramödie ist aber auch ein Stück Gesellschaftskritik und soll zeigen, wie unsere Gesellschaft mit älteren und kranken Menschen umgeht. Denn das Leben muss auch im Alter und mit Einschränkungen nicht langweilig sein. Man braucht nur Mut und eine gute Idee. So wie Johann.


Bearbeitungsstatus: Das Exposé ist in Arbeit!

 

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